18.11.2008 |
Düsseldorf |
tanzhaus nrw |
19:00 Uhr
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QUASAR CIA. DE DANÇA
VINCENT MANTSOE AND AFRICAN MUSIC ENSEMBLE
QUASAR CIA. DE DANÇA Brasilien
IT COULD ONLY BE WITH YOU
(Só tinha de ser com você)
Choreographie: HENRIQUE RODOVALHO
Wie Kokons liegen die Tänzer auf dem weißen Bühnenboden. Immer wieder bewegt sich langsam eine Gruppe von ihnen. Dann beginnt das erste Lied und mit ihm eine Folge von Soli, Duos und Tänzen des Ensembles. „It could only be with you“ wird nach den Bossa Nova-Klängen der beiden großen brasilianischen Sänger Elis Regina und Tom Jobim getanzt. Balladen, die von Glück und Enttäuschung singen, von Einsamkeit und Nachdenklichkeit. Davon erzählen auch die Bilder in diesem Stück in der Choreographie von Henrique Rodovalho.
„Quasar“ wurde 1988 in Goiânia, Zentralbrasilien, von den beiden Tänzern Vera Bicalho und Henrique Rodovalho gegründet. Seit langem gilt die Gruppe in der Heimat wie im Ausland als ein Markenzeichen brasilianischen Tanzes.
VINCENT MANTSOE AND AFRICAN MUSIC ENSEMBLE Soweto
ASSOCIATION NOA-CIE
MEN-JARO – A COLLABORATION
Fünf Tänzer, jeder aus einem anderen Land. Jeder eine eigene Persönlichkeit. Jeder geprägt von der Kultur und der Tanztradition seines Landes. Dazu fünf Musiker des African Music Workshop Ensemble. Ihre Instrumente: mbira (Hammerklavier), umrhubhe (Mundgeige), uhadi (Kürbisgeige). Gesungen wird (von Sasa Magwaza) im Umngqokolo-Stil – einem Oberton-Gesang.
Geht das zusammen? Diese Frage kann man nur theoretisch stellen. Denn wenn diese Tänzer und Musiker in „Men-Jaro“ auf der Bühne sind, wird der Zuschauer sofort hineingezogen in den Rhythmus, die Bewegungen, die Formen, die Körpersprache von fremder Tradition und zeitgenössischer Tanzsprache. „Men-Jaro“ bedeutet in der Umgangssprache der Townships „Freundschaft“ – und auf den Straßen seines Townships in Soweto hat der Tänzer und Choreograph Vincent Mantsoe die ersten Tänze aufgeführt. Hier hat er zum ersten Mal versucht, die tänzerischen Riten seines Volkes mit dem Break Dance und den Sprüngen eines Michael Jackson zu verbinden. In seinem neuen Stück bringt er gemeinsam mit dem südafrikanischen Komponisten Anthony Caplan die Vielfalt Jahrhunderte alter Weisheit und Spiritualität zum Leuchten: geheimnisvoll, magisch und von höchster Kunst des Tanzes.
Vincent Mantsoe wurde in Soweto, Südafrika geboren und stammt aus einer Familie von „Sangomas“ (heilenden Frauen). Er studierte in der „Moving Into Dance Company” in Johannesburg. Aufenthalte in den USA, Kanada, Japan brachten ihm neue Tanztraditionen nahe, die er alle zu seinem eigenen Stil verarbeitete. Anthony Caplan, Komponist und Lehrer, lebt in Johannesburg. Er studierte an der Rhodes University klassische westliche Musik. Seit 2004 ist er Musikalischer Leiter des Traditional African Orchestra (mit achtzig Mitgliedern). Er erforscht alte Musik und stellt auch die ursprünglichen Instrumente her.
Eine Koproduktion von: FNB Dance Umbrella South Africa, ACT, BASA, IFAS, NEFA, PRINCE CLAUS FUNDS
Mit freundlicher Unterstützung von:
